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Dienstag, 07 Sep 2010
YOU ARE HERE: Home Alpen 2007 Jubiläumsgrat
Jubiläumsgrat
Geschrieben von: Dieter Porsche   
Freitag, den 17. August 2007 um 00:00 Uhr

Jubiläumsgrat 

Von der Zugspitze zur Alpspitze

15. August 2007

Der Jubiläumsgrat gehört zu den spektakulärsten Gratüberschreitungen der Ostalpen - ist aber, und das sei gleich vorweggenommen KEIN reiner Klettersteig. Die über 5 km lange Gratüberschreitung, die sich vom Gipfel der Zugspitze bis zum Gipfel der Alpspitze zieht, ist eine anspruchsvolle Tour!

Nachdem ich den Grat bereits über 15 Mal im Winter mit Bestzeiten von 4 Stunden gegangen bin und nun das erste Mal im Sommer unterwegs war, muss das neidvoll gestehen, dass es sich um eine anspruchsvolle Tour handelt.

Zugspitzgipfel

Langer Weg mit 800 m Gegenanstiegen

Heikle Stellen fordert die volle Konzentration

Wir fahren mit der zweiten Bahn um 8.30 Uhr auf die Zugspitze und starten dort. Gerade noch erreichen wir die letzte Talfahrt an der Alpspitzbahn um 17.00 Uhr.

Tourenbeschreibung:

Vom Zugspitzgipfel kurz vor dem Gipfel links auf Steigspuren zur Abzweigung des Höllentalanstieges.

10 Kletterer sind vor uns auf dem Grat unterwegs

Ein Auf und Ab macht den ersten Teil des Grates sehr abwechslungsreich

Der Zugspitzgipfel liegt schon ein gutes Stück hinter uns

Ab dort weiter im Bereich des Grates, bis man auf die ersten Kletterstellen trifft (1-2), abwärts kletternd gelangt man zu einer glatten Rinne (3-), die auch gleich die erste Schlüsselstelle darstellt. Nach der Rinne klettert man wieder aufwärts (2) und folgt im stetigen Auf- und Ab dem Grat bis zur ersten drahtseilversicherten Klettersteigstelle.

Der Anstieg auf die Volkarspitze stellt die klettersteigtechnische Schlüsselstelle dar

Die Schlüsselstelle an der Volkarspitze

Hin und wieder gibt es auch einfachere Stellen

Weiter auf dem Grat (2-), bis man erneut luftig in eine Scharte abklettern muss (2+, kleiner, brüchiger Überhang).In der Scharte rechts vom Grat auf den nächsten mächtigen Turm, von diesem steigt man zur Abzweigung zur Knorrhütte ab. Von der Abzweigung immer im Bereich des Grates zum Biwak (Grathüttl, 2684 m).

Letzter Aufstieg vor dem Grathüttl

Wandtafel im Grathüttl

Auch nach der Biwakschachtel geht es gut zur Sache

Danach auf- und absteigend bis zur markant gelblichen Volkarspitze. Der Anstieg auf die Volkarspitze stellt die klettersteigtechnische Schlüsselstelle dar, sehr luftig und ausgesetzt geht es aufwärts. Danach wird es leichter, immer im Bereich des Grates auf den Hochblassen zu, bis man zu einer rot markierten Abzweigung gelangt.Dort links hinunter unter den Nordabbrüchen des Hochblassen vorbei, steigt man wieder in einer Rinne zum Grat auf. Ab dort kurz auf dem Grat, dann auf Steigspuren im Schutt zur Grießkar-Scharte (2463 m) hinunter. Von der Scharte steigt man auf die Alpspitze, den letzten Gipfel der Tour. Vom Gipfel folgt man östlich den Drahtseilen über die sog. Alpspitz-Ferrata hinunter bis auf die Wiesen kurz vor der Alpspitzbahn-Bergstation.

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