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Freitag, 10 Sep 2010
YOU ARE HERE: Home Manaslu 2002 Wissenswertes
Manaslu Wissenswertes
Geschrieben von: Dieter Porsche   
Freitag, den 06. Juni 2008 um 12:11 Uhr

Manaslu (8.163 m) - Nepal

 

Manaslu 8163 m

 

Der Manaslu in Nepal ist einer der vierzehn Achttausender, mit einer Höhe von 8163 Metern ist er der achthöchste Berg der Erde. Die Manaslu-Gruppe, zu der auch Ngadi Chuli (7871 m) und Himal Chuli (7893 m) zählen, wird auch als Mansiri Himal oder Gurkha Himal bezeichnet und liegt im Distrikt Gorkha. Im Nordwesten liegt das Annapurna-Massiv, im Südosten das Ganesh Himal.

 

Namen

Der Name des Manaslu kommt aus dem Sanskrit und bedeutet Berg der Seele ). Der Berg ist außerdem unter der Bezeichnung Kutang bekannt

Besteigungsgeschichte

Bis Anfang der 1950er Jahre wurde der Manaslu kaum erforscht. In den Jahren 1950 bis 1955 wurden nach ersten britischen Erkundungen vier japanische Erkundungsfahrten durchgeführt, um mögliche Anstiegswege zu suchen.
Am 9. Mai 1956 wurde der Manaslu von einer japanischen Expedition unter der Führung von Yuko Maki über die Nordostflanke erstbestiegen. 1971 gelang die zweite Besteigung durch eine japanische Expedition über die Nordwestwand . 1972 gelang einer Tiroler Expedition unter der Leitung von W. Nairz die Durchsteigung der Südwand , wobei in einem Schneesturm zwei Bergsteiger, Andi Schlick und Franz Jäger, starben. Im Jahr 1981 gelang den Österreichern Sepp Millinger (Waidring) und Peter Wörgötter (Saalfelden) nach der Gipfelbesteigung die weltweit erste Abfahrt von einem 8.000er auf Skiern. Das war zu diesem Zeitpunkt Weltrekord und eine Eintragung ins Guinness-Buch der Rekorde wert. Die Abfahrt vom Manaslu gehört auf Grund der "geringen" Meereshöhe des Basislagers zu den höchsten Abfahrten der Welt.

Die Manaslu-Runde

Die Umrundung des Manaslu ist eine sehr schöne Trekkingtour von drei Wochen. Die Tour führt allerdings durch eine „restricted Area"; man benötigt also ein „Trekking Permit". Dieses bekommt man nur über eine registrierte Agentur; Führer und Träger sind Pflicht. Die touristische Infrastruktur ist noch sehr einfach: Zwar gibt es vereinzelt Teehäuser und einige wenige Lodgen, doch noch 2006 musste man auf jeden Fall ein Zelt, Kocher und Verpflegung für mehrere Tage mitnehmen. Gerade wegen der Einfachheit und Ursprünglichkeit empfinden allerdings viele erfahrerne Nepaltrekker die Manaslurunde als besonders schön.

Die Manaslurunde startet entweder in Arughat Bazar (570 m) oder in Gorkha. Ausgehend von Arughat Bazar läuft man die ersten 5 Tage im schluchtartigen Tal des Budhi Gandaki. Beim Start von Gorkha geht man in einem reinen Zelttrek ohne Unterkunfts- und Verpflegungsmöglichkeiten über den Rupina La (4720 m) in das Haupttal. Von diesem Pass aus hat man eine sehr schöne Aussicht auf das Ganesh Himal Massiv.

Oben im Norden öffnet sich das Tal mit den Dörfern Lho (3020 m), Samagaon (3390 m) und Samdo (3690 m). Hier kann man den Einfluss der Tibetischen Kultur sehr deutlich sehen. Über den Larkya La (ca 5000 m) gelangt man nach Birethanti, wo viele Lodges auf Wanderer warten. Von hier sind es noch zwei Tage bis nach Dharapani auf dem klassischen Annapurna Circuit. Es besteht die Möglichkeit, hier noch die Annapurnarunde anzuhängen oder in drei Tagen nach Besisahar absteigen, von wo aus man mit dem Bus zurück nach Kathmandu fahren kann.

Quelle: www.wikipedia.de

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