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Freitag, 10 Sep 2010
YOU ARE HERE: Home Dhaulagiri 2003 Wisseswertes
Dhaulagiri Wissenswertes
Geschrieben von: Dieter Porsche   
Sonntag, den 08. Februar 2009 um 00:00 Uhr

Dhaulagiri (8.167 m) - Nepal

 

Dhaulagiri

 

Dhaulagiri ("Weißer Berg") ist ein Gipfel und ein Bergmassiv im Himalaja. Mit einer Höhe von 8167 Meter ist er einer der Achttausender und der siebthöchste Berg der Welt. Durch das Kali-Gandaki-Tal getrennt erhebt sich ca. 35 km östlich des Dhaulagiris der Annapurna.

Die Höhe des Dhaulagiri wurde 1809 von Leutnant William Spencer Webb und Captain John Hodgson auf 8190 Meter vermessen. Er war damit der erste entdeckte Achttausender und galt von da an bis zur Vermessung des Kangchendzönga im Jahre 1838 als höchster Berg der Erde.

Besteigungsgeschichte

Der Dhaulagiri wurde als vorletzter Achttausender erstmals bestiegen. Erst Mitgliedern der achten Expedition, einer internationalen Expedition unter Leitung des Schweizers Max Eiselin, gelang es, den Gipfel zu erreichen. Diese hatte – erst- und bisher einmalig in der Geschichte des Bergsteigens – ein Kleinflugzeug eingesetzt, um die Ausrüstung sowie die Expeditionsteilnehmer ins Basislager 2 auf 5700 m Höhe zu transportieren. (Der Yeti, ein Pilatus Porter PC-6, stürzte bei einem der in dieser Höhe schwierigen Startmanöver am 5. Mai 1960 ab, ohne dass jemand zu Schaden kam.) Aufbauend auf den Erfahrungen und Seilversicherungen der siebten gescheiterten Expedition im Jahr 1959 unter der Leitung von Fritz Moravec war der Nordostgrat als Aufstiegsroute gewählt worden. Am 13. Mai gelang einem sechsköpfigen Team aus dem Kreis der Expeditionsteilnehmer – Kurt Diemberger, Peter Diener, Ernst Forrer, Albin Schelbert sowie die beiden Sherpas Nawang Dorje und Nyima Dorje – der Aufstieg zum Gipfel. Kurt Diemberger zählt neben Herman Buhl und einem Sherpa zu den einzigen Menschen, die zwei Achttausender erstbestiegen haben

Expedition 2003

Unsere Expedition wählte aus Aufstiegsroute auch den Nordostgrat. Wie die Expeditionen in den 50er Jahren mussten auch wir die Erfahrung machen, dass nach häufig und ausgiebige Schneefälle die Bezeichnung "Weißer Berg" gerechtfertigt ist. Auch der Begriff "Berg ohne Gnade" hat für mich nach einem Biwak in 7800 m Höhe eine ganz neue Bedeutung.

Quelle:www.wikipedia.de

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